Produkt-Komplexität
Als Produktentwickler sehen Sie sich einer Vielzahl widersprüchlicher Anforderungen gegenüber:
- Die Märkte fordern laufend bessere Performance und günstigere Preise
- Unterschiedliche Ländernormen ergeben regionale Lösungen und regelmäßige Änderungen
- Wichtige Kunden erwarten auf sie zugeschnittene Modelle
- die Geschäftsführung erwartet kontinuierliche Qualitätsverbesserung und Kostenreduktion
- der Einkauf besteht darauf, seine Zulieferer-Basis zu verbessern
Ist Ihre Produktarchitektur nicht auf diese widersprüchlichen Anforderungen vorbereitet, explodieren schnell die Modell- und Bauteil-Varianten, und die Produkt-Komplexität wird zum ernsten Problem, wenn …
- … Ihre Abteilungen durch die Betreuung der Vielzahl an Bauteilen schon ausgelastet sind
- … auch kleine Änderungen zu langwierigen und teuren Projekten werden
- … die Fertigung über Rüstzeiten und Lagerhaltungskosten stöhnt
- … Innovationen immer wieder wegen dringender Probleme verschoben werden
und letztendlich…
- … Produktkosten steigen, wegen des erhöhten Aufwands in Entwicklung, Einkauf, Fertigung und Lagerhaltung
- … Projektkosten steigen während gleichzeitig ihre Rendite sinkt
- … die Produktqualität stagniert weil Qualitätsprogramme kaum mit der Vielzahl neuer Probleme Schritt halten können
- … die Konkurrenzfähigkeit der Produkte sinkt
Die oft unterschätzte Wirkung der Produkt-Komplexität beruht auf der Tatsache, dass jedes Bauteil oder Produkt Ihre Organisation während seines gesamten Lebenszyklus belastet:

Ein erster Schritt zum besseren Verständnis ist die Kalkulation der Variantenkosten. Leider hilft dies allein noch nicht weiter, denn das einfache Reduzieren von Bauteilen ist keine erfolgversprechende Lösung. Denn damit würden viele durchaus begehrte und rentable Produkte aus dem Markt genommen.
Die Lösung, um mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Forderungen zu erfüllen, liegt in einer auf die jeweilige Firma zugeschnittenen Produktarchitektur und Komplexitäts-Management.